Neues aus Wohnungspolitik und Mietrecht

2018

„Wohnen in Stuttgart wird nahezu unerschwinglich“, stellt Mietervereinsgeschäftsführerin Angelika Brautmeier anlässlich der Vorstellung des neuen Mietspiegels für 2019/2020 fest. Betrug die Durchschnittsmiete des Mietspiegels zu Beginn des Jahrzehnts noch 7,40 Euro pro qm, so liegt sie inzwischen

Der Mieterbund nimmt mit Erleichterung zur Kenntnis, dass Vonovia die Modernisierungsumlage auf 2 Euro pro qm begrenzen will. Bekanntlich hatte Vonovia bislang Mieterhöhungen von bis zu 5 Euro pro qm angekündigt und damit bei den betroffenen Mietern Angst und Schrecken ausgelöst.

Wir führen zusammen mit den Deutschen Mieterbund im November und Dezember eine telefonische Mitgliederbefragung durch. Ziel der Mitgliederbefragung ist es, mehr über die aktuellen Bedürfnisse und Interessen unserer Mitglieder zu erfahren, damit wir ggf. unser Leistungsangebot anpassen und verbessern können.

Im Rahmen der bundesweiten Protestwelle gegen den Mietenwahnsinn wird der Mieterverein Stuttgart mit einem Aktionsstand auf dem Stuttgarter Schlossplatz Information und Hilfe anbieten am Freitag, dem 21.09. von 14 – 17 Uhr (Schlossplatz, Ecke Bolzstraße).

Der Mieterverein Stuttgart will mit seiner Aktion den Blick auf die explodierenden Mietpreise lenken und zudem Druck auf die Politik für besseren Mieterschutz erzeugen. Ein breites Berliner Bündnis aus Mieterbund, Gewerkschaftsbund und Sozialorganisationen ruft am Freitag dem 21. September ab 14 Uhr vor dem Kanzleramt zu einer Kundgebung gegen den Mietenwahnsinn auf.

Zum überraschenden Vorstoß von CDU-Abgeordneten aus Baden-Württemberg für einen Wucher-Riegel macht Mietervereinschef Rolf Gaßmann in einem Brief an Herrn Dr. Kaufmann und Frau Maag konkrete Vorschläge: Sie sollen sich für die Berliner Bundesratsinitiative zur wirksamen Mietpreisbegrenzung einsetzen.

Der Mieterverein Stuttgart meldet einen weiteren Erfolg gegen die Versuche von Vonovia, ihren Profit auf Kosten der Mieter zu maximieren.

Der Stuttgarter Mietervereinsvorsitzende Rolf Gaßmann hat sich an OB Kuhn und die Fraktionen des Gemeinderats mit der Bitte gewandt, den von Verdrängung durch Vonovia bedrohten Mietern den Rücken zu stärken und öffentlichen Druck auf das börsennotierte Unternehmen auszuüben.

„Statt immer wieder vor zu viel Wohnungsbau zu warnen, sollte sich OB Kuhn statt dessen mit ganzer Kraft um mehr bezahlbaren Wohnungsbau kümmern“, kritisiert der Mieterverein dessen Festhalten am viel zu geringen Wohnungsbauziel von nur 1.800 zusätzlichen Wohnungen pro Jahr

Auch nach der Fußball WM sollten Bewohner eines Hauses weiterhin friedlich zusammen leben können. Deshalb gilt, es beim Fußball schauen einige Regeln zu beachten. Weil viele Spiele in der Nachmittagszeit laufen, dürfte das Lärmproblem zu diesen Stunden gering sein.