Neues aus Wohnungspolitik und Mietrecht

2019

Weil der Mieterverein die Entmietungsmethoden der Schwäbischen BauWerk GmbH in der Öffentlichkeit angeprangert hat und mit einer Presseerklärung „verantwortungsvolle Hausbesitzer davor warnt, an diesen wilden Spekulanten zu verkaufen“ klagt die Firma auf Unterlassung

„Die Anzahl der neu entstandenen Wohnungen in Stuttgart ist beschämend niedrig und sollte durch den zuständigen Baubürgermeister nicht weiter schön geredet werden“. So kritisiert Mietervereinschef Rolf Gaßmann die Äußerungen von Baubürgermeister Peter Pätzold

Nachdem der Stuttgarter Mietervereinsvorsitzende die rüden Methoden der Schwäbischen Bauwerk in der Öffentlichkeit angeprangert hatte und verantwortungsvolle Hauseigentümer vor einem Verkauf an diese Firma warnt, hat der Wohnungsspekulant nunmehr ein Unterlassungsbegehren

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai stimmen Sie darüber ab, welche Wohnungspolitik in Stuttgart gemacht wird. Der Gemeinderat entscheidet, ob notwendige Neubaugebiete ausgewiesen werden, Mieter durch Erhaltungssatzungen vor Verdrängung geschützt

In einem Brief vom 17.04.2019 an den zuständigen Ordnungsbürgermeister Dr. Schairer weist Mietervereinschef Rolf Gaßmann darauf hin, dass der Fehlbestand an Mietwohnungen in Stuttgart weiterhin zunimmt und es für Familien mit Kindern nahezu aussichtslos

„Als unverständliche Hilfe für einen der größten Wohnungsspekulanten in Stuttgart“ wertet der Mieterverein Stuttgart die neuste Ausgabe des amtlichen Wohnungsmarktberichts. Dort wirbt auf Seite 2 ganzseitig die Schwäbische Bauwerk GmbH

„Wenn ein Vermieter einen Mieter unbedingt loshaben will und ihn mit Kündigungen überzieht, kann er nicht gleichzeitig von diesem die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen erwarten“, fasst Mietervereinschef Gaßmann das wichtige und inzwischen rechtskräftige Landgerichtsurteil zusammen.

„Es ist höchste Zeit, dass der Gemeinderat endlich einen deutlich höheren Anteil geförderter Wohnungen bei neuem Baurecht umsetzt“, erklärt der Stuttgarter Mieterverein zur lange verzögerten Überarbeitung des SIM-Konzeptes. Angesichts von allein 4.800 Notfällen auf der Warteliste des

Besorgt stellt der Mieterverein Stuttgart fest, dass Vermieterkündigungen wegen Eigenbedarf drastisch zunehmen. So stiegen die Anträge auf Rechtsschutz wegen Eigenbedarfskündigungen zwischen 2013 und 2018 um 72 Prozent.