Doch Keine Partywohnungen am Hans-im-Glück-Brunnen

STINAG erlaubt Jägermeister nur Wohnnutzung in der Geißstraße

Auf den Protest des Mietervereins Stuttgart gegen die geplante Zweckentfremdung von zwei Wohnungen zu Partyzwecken hat die STINAG, Eigentümer des Gebäudes Geißstraße. 5, umgehend reagiert. STINAG versichert dem Mietervereinsvorsitzenden Rolf Gaßmann, man werde „die Zweckentfremdung von Wohnraum in unseren Gebäuden weder dulden noch fördern“. Noch am gleichen Tag, an dem der Protestbrief des Mietervereins beim Vorstand der STINAG einging, war dem Pächter des Objektes Geißstraße schriftlich aufgegeben worden, „dass eine Untervermietung nur zur ausschließlichen Wohnnutzung gestattet ist“. Dem Mieterverein legte die STINAG eine Kopie des Schreibens an den Pächter vor, worin die Untervermietung an Mast-Jägermeister zwar genehmigt werde, aber „die Untervermietung der Wohnräume im 2. Und 3. Obergeschoss nur zu Wohnzwecken erfolgt.“

Der Mieterverein begrüßt die Klarstellung der STINAG , dass Partyeffekt und Alkoholkonsum nicht in den Vordergrund der Wohnnutzung treten sollen. Damit ist der Plan von Jägermeister gescheitert, zu Werbezwecken dringend benötigten Wohnraum zu Partyräumen um zu nutzen. „Wir gehen davon aus, dass der Hauseigentümer sich an das uns gegenüber gegebene Versprechen hält und die Nutzung der Wohnungen kontrolliert. „Das „Rudel“ von Jägermeister soll seine Partys besser in Stuttgarts Clubs und Pubs feiern. Solche Betriebe sind ausreichend vorhanden, während an Wohnraum große Not herrscht“, erklärt der Mietervereinschef.

Gez. Gaßmann


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