Neues aus Wohnungspolitik und Mietrecht

2021

Der Wohnungsbedarf bis 2030 wird zum einen durch den Nachholbedarf, aufgrund zu niedriger Bauleistungen der letzten Jahre, und zum anderen durch die zukünftige wirtschaftliche Dynamik der Stadt und daraus folgende Zuwanderung bestimmt. Beide Bestimmungsgrößen werden vom Statistischen Amt in seiner „Abschätzung des Wohnungsbedarfs bis 2030“ wenig nachvollziehbar und oft fahrlässig ermittelt.

Verbraucher müssen für das Abrechnungsjahr 2019 mit höheren Heizkosten rechnen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2020, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online heute veröffentlicht hat. Die Kosten für eine erdgasbeheizte 70-Quadratmeter-Wohnung liegen durchschnittlich bei 720 Euro.

Der Vorsitzende des Stuttgarter Mietervereins, Rolf Gaßmann, gratulierte den Stuttgarter Abgeordneten zur Wahl in den Deutschen Bundestag. Auch für die zur Lösung anstehenden Wohnungsprobleme wünschte er ihnen gute Einsichten und weitsichtige Entscheidungen.

100 Delegierte aus den 35 Mietervereinen, die im Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg zusammengeschlossen sind und zusammen über 160.000 Mieterhaushalte vertreten, berieten am Samstag, den 18.09.2021, in Wiesloch Lösungsansätze für eine gerechtere Wohnungspolitik.

Patrice H., ein ökologisch bewusster Mieter in Stuttgart, wollte auf seinem Balkon eine mobile Solaranlage zur Stromerzeugung einrichten. Er tat dies, obwohl der Vermieter die Genehmigung verweigerte. Die Stromersparnis durch das kleine Balkonkraftwerk liegt bei ca. 180 Euro im Jahr.

Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen können, wie gestern in und um Stuttgart geschehen, große Schäden anrichten. „Schäden und Sorgen um die Wiederherstellung der Wohnungen und Häuser treffen Mieter und Vermieter gleichermaßen“, stellt dazu Mietervereinschef Rolf Gaßmann fest

Die von der CDU/CSU‐Bundestagsfraktion durchgesetzte vollständige Abwälzung der CO2‐Bepreisung für fossile Energieträger wie Gas und Öl bringt für den Klimaschutz so gut wie nichts. Sie verteuert aber das Wohnen für einen Mieterhaushalt um durchschnittlich 85 Euro in diesem Jahr bei einer

Anlässlich des bundesweiten Aktionstag des Bündnisses „Mietenstopp“ verleiht der Mieterverein Stuttgart der Schwäbischen Bauwerk und dessen Geschäftsführer Marc-René Ruisinger vor deren Geschäftssitz in der Leuschnerstraße die goldene Mietenklatsche für ihre „Verdienste“ um

„In den meisten Mietverträgen ist bei Beheizung mit einer zentralen Anlage eine Heizperiode vom 1.Oktober bis 30. April des Folgejahres vereinbart. Wegen der anhaltend niedrigen Temperaturen sind die Vermieter jedoch verpflichtet, die Heizanlage weiter in Betrieb zu halten“, erklärte der Vorsitzende des

„Nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Landes-Mietendeckel für unzulässig erklärt hat, ist nun der Bundestag gefordert, die Mietpreisexplosion durch ein wirksames Bundesgesetz zu stoppen“ schlussfolgert Mietervereinschef Rolf Gaßmann. Das geltende Mietrecht mit seinen Mieterhöhungsspielräumen