Neues aus Wohnungspolitik und Mietrecht

2016

Mit Besorgnis nimmt der Mieterverein das Ergebnis der Befragungen für den Mietspiegel 2017 bis 2018 zur Kenntnis. Denn insbesondere in den Innenstadtlagen und dabei in allen Baualtersgruppen ist der Mietpreisanstieg zweistellig. „Dieser enorme Preisanstieg in der Innenstadt wird die Verdrängung

Der Mieterverein Stuttgart hat vor Gericht (Amtsgericht Cannstatt AZ 10 C 369/15) ein wichtiges Urteil für alle Mieter erzielt: Ist bei Fernwärme die bestellte Anschlussleistung zu hoch und reduziert der Vermieter sie nicht, so bleibt er auf überzogenen Heizkosten sitzen.

„Angesichts des sich jährlich vergrößernden Wohnungsmangels kann nur mehr Neubau der Not vieler Wohnungssuchenden abhelfen“, stellt der Mieterverein fest. So habe allein im letzten Jahr Stuttgarts Einwohnerzahl um über 8.000 Menschen zugenommen, was einem zusätzlichen Bedarf von 3.500 Wohnungen entspricht.

Wenn eine Familie mit zwei Kindern in Stuttgart nach dem von der Stadt geförderten preiswerten Wohneigentum sucht, gelangt sie über die Homepage der Stadt Stuttgart zum Angebot der Epple-Projekt GmbH

Seit die 18.000 Südewo-Wohnungen in Baden-Württemberg von Vonovia übernommen wurden, werden deren Mieter neuerdings mit unzulässigen Methoden unter Druck gesetzt. Schon mehrere Betroffene haben deshalb die Beratung des Mietervereins aufgesucht. So hatte

„Offensichtlich erkennt die Stuttgarter Bevölkerung die Notwendigkeit, mehr Flächen für den Wohnungsbau auszuweisen, deutlich besser, als der Gemeinderat“, stellte Mietervereinsvorsitzender Rolf Gaßmann angesichts der im Auftrag der Wüstenrot AG veröffentlichten aktuellen Umfrage zur „wachsenden Stadt“ fest.

Mieterverein Stuttgart erstreitet heute vor dem Landgericht wichtigen Erfolg für alle Wohnungssuchenden in Deutschland

Bereits im Juli 2015 hatte der Mieterverein die Stuttgarter Maklerfirma Dr. Zacher abgemahnt, weil sie von Wohnungssuchenden Besichtigungsgebühren zwischen 35 Euro und 50 Euro einforderte. „Angesichts der neuen Wohnungsnot, wenn sich circa 300 Wohnungssuchende

Seit Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip bei der Wohnungsvermittlung. Grundsätzlich sind damit die Maklergebühren vom Vermieter zu bezahlen. Weil immer wieder Makler versuchen, durch windige Tricks ihre Gebühren auf die Mieter abzuwälzen, geht

„Es ist richtig, dass für Flüchtlinge die dreijährige Wartefrist für die Aufnahme in die Notfallkartei beim Wohnungsamt nicht gilt, weil sie sich die ihnen zugewiesene Stadt Stuttgart als Wohnort nicht aussuchen können“, erklärt Mietervereinsvorsitzender Rolf Gaßmann