Neues aus Wohnungspolitik und Mietrecht

2021

100 Delegierte aus den 35 Mietervereinen, die im Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg zusammengeschlossen sind und zusammen über 160.000 Mieterhaushalte vertreten, berieten am Samstag, den 18.09.2021, in Wiesloch Lösungsansätze für eine gerechtere Wohnungspolitik.

Patrice H., ein ökologisch bewusster Mieter in Stuttgart, wollte auf seinem Balkon eine mobile Solaranlage zur Stromerzeugung einrichten. Er tat dies, obwohl der Vermieter die Genehmigung verweigerte. Die Stromersparnis durch das kleine Balkonkraftwerk liegt bei ca. 180 Euro im Jahr.

Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen können, wie gestern in und um Stuttgart geschehen, große Schäden anrichten. „Schäden und Sorgen um die Wiederherstellung der Wohnungen und Häuser treffen Mieter und Vermieter gleichermaßen“, stellt dazu Mietervereinschef Rolf Gaßmann fest

Die von der CDU/CSU‐Bundestagsfraktion durchgesetzte vollständige Abwälzung der CO2‐Bepreisung für fossile Energieträger wie Gas und Öl bringt für den Klimaschutz so gut wie nichts. Sie verteuert aber das Wohnen für einen Mieterhaushalt um durchschnittlich 85 Euro in diesem Jahr bei einer

Anlässlich des bundesweiten Aktionstag des Bündnisses „Mietenstopp“ verleiht der Mieterverein Stuttgart der Schwäbischen Bauwerk und dessen Geschäftsführer Marc-René Ruisinger vor deren Geschäftssitz in der Leuschnerstraße die goldene Mietenklatsche für ihre „Verdienste“ um

„In den meisten Mietverträgen ist bei Beheizung mit einer zentralen Anlage eine Heizperiode vom 1.Oktober bis 30. April des Folgejahres vereinbart. Wegen der anhaltend niedrigen Temperaturen sind die Vermieter jedoch verpflichtet, die Heizanlage weiter in Betrieb zu halten“, erklärte der Vorsitzende des

„Nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Landes-Mietendeckel für unzulässig erklärt hat, ist nun der Bundestag gefordert, die Mietpreisexplosion durch ein wirksames Bundesgesetz zu stoppen“ schlussfolgert Mietervereinschef Rolf Gaßmann. Das geltende Mietrecht mit seinen Mieterhöhungsspielräumen

„Es ist dringend notwendig und nur gerecht, wenn sich Wohnungsunternehmen an der C02-Abgabe beteiligen“, erklärt der Mieterverein Stuttgart zur entsprechenden Initiative der SPD-Gemeinderatsfraktion.

„Wahlentscheidung Wohnen" lautete der Titel einer Online-Podiumsdiskussion, zu der der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg die Experten der demokratischen Bundes- und Landtagsparteien eingeladen hatte. In der vom Journalisten Thomas Durchdenwald moderierten Diskussion wurden die

Die Stadt Stuttgart sollte so schnell wie möglich von den neuen Instrumenten des Landesgesetzes gegen Zweckentfremdung Gebrauch machen. Der Mieterverein bat deshalb am 10.02. mit einem Brief an Baubürgermeister Pätzold um Auskunft, ob und wann er dem Gemeinderat